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Fatburner&Co

Fatburner und co

Als Fatburner (engl. fat: Fett; engl. to burn: (ver)brennen) werden Substanzen bezeichnet, denen eine Förderung der körpereigenen Fettverbrennung nachgesagt wird. Es gibt auch "Fatburner"-Diäten, die sich diesen Effekt zunutze machen wollen.
Einige natürliche Fatburner werden vom Körper selbst erzeugt. Dazu zählen Glucagon und das Wachstumshormon Somatotropin. Fatburner kommen auch in Lebensmitteln vor, dazu zählen angeblich Magnesium, Linolsäure und Vitamin C, Enzyme und L-Carnitin, aber auch Koffein.
* Das Eiweiß L-Carnitin z. B. wird gebraucht, um Fettsäuren zur Verbrennung zu transportieren. Allerdings kann unser Körper L-Carnitin mit Hilfe von Vitamin C sowie den Eiweißbausteinen Methionin und Lysin selbst herstellen
* Das Spurenelement Jod dient in der Schilddrüse zur Herstellung von Hormonen, die u. a. am Fettabbau beteiligt sind
* Der Mineralstoff Calcium scheint übermäßiger Fetteinlagerung entgegenzuwirken

Künstliche Fatburner sind aus natürlichen und synthetischen Stoffen hergestellte Mischungen, die in Tablettenform, als Pulver oder als Flüssigkeit zusätzlich zur Nahrung aufgenommen werden. Sie werden zur Unterstützung beim Reduzieren des Körpergewichtes und im Rahmen von Bodybuilding verwandt. Manchmal enthalten sie allerdings Stoffe, deren Abgabe in Deutschland rechtlich eingeschränkt ist (z. B. Ephedrin) oder die unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Die unmittelbare beabsichtigte Wirkung von Fatburnern wird von vielen Ärzten und Ernährungsfachleuten bezweifelt.

Hinter den folgenden Namen verbergen sich die populärsten Low-Fat Diäten.


FdH Diäten stehen als Abkürzung für „Friss die Hälfte“. Als Extremkur für Abnehmwillige bei denen es schnell gehen muss erfreut sich diese Methode hoher Beliebtheit. Wer allerdings nur noch die Hälfte isst, riskiert schnell Nährstoffmangel. Der geringe ernährungstechnische Lerneffekt und das fehlende Sportprogramm machen diese Diät ausserdem zu der mit dem höchsten „Jojo-Effekt“ Risiko.

Low-Fat 30 Diät ist ebenfalls ein Gruppenprogramm, dass von der Stiftung Warentest auf Platz eins gewählt wurde. Unter professioneller Anleitung erlernt man die Grundlagen des fettarmen Ernährens. Eine Basis der Diät ist, dass bei einer Mahlzeit nur 30 Prozent der Kalorien aus Fett stammen dürfen. Weiterhin gilt, dass nur bei echtem Hungergefühl gegessen werden darf und sobald sich das erste Sättegefühl einstellt aufgehört werden muss. Ein wöchentlich erscheinendes Heftchen begleitet das Programm.

Fatburner Diäten sind aus wissenschaftlicher Sicht oft verpönt. Die angebotenen Sportprogramme seien zu banal um wirklich effektiv zu wirken. Ausserdem sei die Nährstoffzufuhr meist nicht ausreichend. Fatburner Diäten empfehlen zudem Nahrungsergänzungsmittel wie Tees oder exotische Früchte, welche die Fettverbrennung besonders anregen sollen. Hierauf darf man sich aber nicht verlassen, denn diese Enzyme schaffen es meist gar nicht bis in den Darm wo sie gebraucht werden würden, da sie schon im Magen verarbeitet werden. Daraus resultieren laut Experten auch die schlechten Abnehmergebnisse aus Fatburner Programmen.

Weight Watchers gehört wohl zu den bekanntesten Diät-Programmen. Während man gemeinsam gegen die überflüssigen Kilos kämpft zählt man „Punkte“, die für jedes Nahrungsmittel festgelegt sind. Am Ende der Woche muss die Punktebilanz dann stimmen – wie man sich das Essen bis dahin verteilt ist die Entscheidung des Einzelnen. Neben einer Broschüre, die zum Umdenken anregen soll ist auch Sport ein wesentlicher Bestandteil einer Weight Watchers Diät. Das Sportprogramm gilt unter Fachleuten als „anspruchsvoll“.

Weight Watchers – was ist das?
„Nichts schmeckt so gut, wie schlank sein sich anfühlt“ – wer sich mit dem von Weigt Watchers (wörtlich: Gewichtsbeobachter) angebotenen Programm auseinandersetzt, stößt bald auf diesen Satz. Denn mit ihm werden in vielen verschiedenen Kursen wöchentlich Abnehmwillige zu Höchstleistungen motiviert.

Weight Watchers ist ein Gesamtkonzept, basierend auf einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Das Wort „Diät“ ist hierbei völlig fehl am Platz, denn: nichts ist verboten, alles erlaubt!

Dieses Konzept lehrt nicht nur, wie man sein Gewicht optimal reduzieren kann, sondern ist auch Begleiter auf dem Weg, sich einen gesünderen Lebensstil anzueignen. Schließlich ist das Ziel, ein schlankes und leichteres Leben zu führen, und zwar auf Dauer und nicht nur auf Zeit.

„Schlank werden und schlank bleiben – ein Leben lang“, so lautet die Devise der Gewichtswächter. Das ausgeklügelte Ernährungsprogramm orientiert sich regelmäßig am neuesten, wissenschaftlichen Stand der Ernährungsforschung und ist das meistbesuchte und -empfohlene Schlankheitsprogramm weltweit.

Wie funktioniert´s?
Eine kontrollierte Ernährungsumstellung sowie wöchentliche Gruppentreffen sind ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes. Im Internet erfahren Sie, wo und wann das nächste Treffen in Ihrer Umgebung stattfinden wird. Haben Sie keine Hemmungen, sondern trauen Sie sich, eines dieser Treffen zu besuchen. Die Kursleiterinnen haben alle selbst erfolgreich abgenommen und informieren gerne über Grundregeln und Einzelheiten des Programms Der Kursbesuch kostet etwas, dafür erhalten Sie ein so genanntes Starterkit mit umfassenden Einstiegsinformationen sowie regelmäßig Broschüren und Unterlagen zur weiteren Motivation.

Punktewertsystem
Statt ständigem, kompliziertem Kalorienzählen hat man sich bei Weight Watchers eine gelungene Alternative ausgedacht: Jedem Lebensmittel wird ein bestimmter Punktewert (die so genannten Points) zugewiesen. Dieser wird aus den Kcal und dem Fettgehalt der Lebensmittel berechnet. Wie viele Punkte pro Tag konsumiert werden dürfen, errechnet sich aus Geschlecht, Größe, Alter und aktuellem Gewicht.

Das Punktesystem macht viele Entscheidungen leichter: Man überlegt man sich schnell, ob man eine Portion Pommes Frites vertilgt und damit schon einen Großteil der Tagespunkte schluckt oder ob man lieber mehrere Stück Obst isst, die kaum zu Buche schlagen.

Neben zahlreichen Broschüren erhalten Sie bei Ihrem Kursbesuch auch eine Liste mit den Punktwerten vieler Lebensmittel. Zusätzlich sollen Bewegung, ausreichend Flüssigkeit, fünfmal am Tag Obst und Gemüse und eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß und Kalium die Abnahme ankurbeln. Ohne Kalorienverbrauch geht auch bei Weight Watchers nichts.

Sobald man das individuell vereinbarte Zielgewicht erreicht hat, folgt die sechswöchige Erhaltungsphase, bevor man Dauermitglied (Goldmitgliedschaft) wird. Als Dauermitglied können Sie weltweit kostenlos an Gruppentreffen teilnehmen, solange sie das Zielgewicht um nicht mehr als zwei Kilogramm überschreiten.

Die meisten Teilnehmer schätzen den Erfahrungsaustausch und die Motivation in der Gruppe und kommen deshalb gerne jede Woche. Niemand wird Sie auslachen, alle haben dasselbe Ziel: Gewicht zu verlieren und danach das persönliche Zielgewicht zu erhalten.

Falls Gruppensitzungen absolut nicht Ihr Ding sind: Das Ernährungsprogramm kann gegen Gebühr ebenso mit per Post übermittelten Unterlagen zu Hause oder über das Internet mit einem Computerprogramm in Angriff genommen werden.

Da das Gesamtkonzept von Weight Watchers Österreich und Weight Watchers Deutschland grundsätzlich gleich ist, innerhalb des Programms aber immer wieder Unterschiede auftreten, ist es empfehlenswert, sich bei der Kursleiterin genau zu informieren. Auch für Jugendliche, Vegetarier und Stillende gelten mitunter einige Sonderregeln – Veganer dürfen beispielsweise nicht teilnehmen

Was hilft tatsächlich?
Eine dauerhafte Gewichtsabnahme lässt sich nur durch eine Änderung des Ess- und Trinkverhaltens sowie des Bewegungsverhaltens erzielen. Eine ausgewogene vollwertige Ernährung kombiniert mit viel Bewegung sind der einzig sinnvolle und erfolgversprechende Weg.

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