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Hautpflege

Gewöhnen Sie sich an, Ihre Haut regelmäßig zu pflegen. Nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen sind gute Zeiten, um Ihrer Haut Gutes zukommen zu lassen. Entfernen Sie überschüssiges Hautfett und Schweiß. Die Poren werden gereinigt und bieten Bakterien keinen Nährboden. So können Pickel und Mitesser erst gar nicht entstehen.

Sonne, Wind und Trockenheit setzen den Lippen zu. Die Lippen trocknen aus und werden rissig. Spezielle Pflegecremes oder Lippenstifte schützen Ihre Lippen, indem sie eine schützende Fettschicht bilden und so das Austrocknen der Lippen verhindern. Aber Achtung: zu häufige Anwendung von Lippenpflegeprodukten kann zu beschleunigter Austrocknung Ihrer Lippen führen

Seife ist ein alkalische Reinigungsmittel und greift folglich den Säureschutmantel der Haut an. Verwenden Sie Seife nur, wenn Sie zu fettiger Haut neigen. Bei allen anderen Hauttypen sollten Sie ganz auf Seife verzichten.

Sie möchten ausgehen und möchten schnell gut aussehen. Dann machen Sie eine Gesichtsmaske. Sie macht nicht viel Aufwand und die Wirkung ist sofort sichtbar.Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt der Maske quellen die Hautzellen auf und die Haut wird voller, wirkt frischer und glatter. Kleine Fältchen können sogar vorübergehend verschwinden.

Schwach konzentriertes Teebaumöl wirkt stark desinfizierend und bekämpft Pickel und Mitesser. Nachteilig wirkt sich allerdings der strenge Geruch aus.



Gesicht gut geschützt und gepflegt.

Lichtschutzfaktor
Was für mineralische wie für chemische Filter gilt, ist der Lichtschutzfaktor (LSF). Er ist ausschließlich ein Hinweis auf die individuelle Eigenschutzzeit der Haut. Wenn Sie also ein hellhäutiger, blonder Typ sind, hat Ihre Haut eine Eigenschutzzeit von höchstens 10 Minuten. Bei dunkelhaarigen Menschen liegt die Eigenschutzzeit etwa bei 40 Minuten. Multiplizieren Sie einfach die Eigenschutzzeit der Haut mit dem angegebenen Lichtschutzfaktor, dann erhalten Sie die Zeit, in der Sie sich in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Sonnencremes mit mineralischen UV-Filtern gibt es übrigens mit Lichtschutzfaktoren bis 40.
Da die Gesichtshaut empfindlicher ist und gleichzeitig am stärksten der Sonne ausgesetzt, sollten Sie für das Gesicht einen höheren Lichtschutzfilter wählen als für die Körperhaut. Bedenken Sie aber, dass es kein Sonnenschutzmittel gibt, das die Haut zu 100% vor Sonne schützt. Auch bei einem LSF von 40 gibt es keine Verlängerungszeit mehr.

Anwendung
Tipp: Tragen Sie unter der Sonnencreme zuerst eine Tagespflegecreme auf. Naturkosmetik-Sonnencremes haben zwar einen hohen Pflegeanteil, enthalten aber keine hautspezifische Pflege, die auf Ihre individuellen Pflegebedürfnisse abgestimmt ist.
Achtung: Der Bereich rund um die Augen ist der empfindlichste des Gesichts. Tragen Sie auch Sonnencreme nicht direkt am Auge auf, sondern in der Region ums Auge. Inhaltsstoffe mit einem hohen Ausdehnungsvermögen "kriechen" sonst ins Auge und können dort zu Brennen und Irritationen führen.
Durch die Hautwärme wird die Creme automatisch "eine Etage höher" transportiert und gelangt so an seinen richtigen Platz. Außerdem sollte man stets eine Sonnenbrille tragen, um auch das Augenlicht und die empfindliche Haut um die Augen herum zu schützen.

Pflege im Sommer: Feuchtigkeit und Regeneration
Im Sommer braucht die Haut eine andere Pflege als im Winter. Steht im Winter der Kälteschutz, also höhere Fettanteile, im Vordergrund, braucht man im Sommer Produkte, die den Feuchtigkeitshaushalt und die Regeneration der Haut unterstützen. Eine hohe Fettkonsistenz wirkt zudem wärmend auf der Haut - was bei sommerlichen Temperaturen nicht angenehm ist.

Sicher kennen Sie das Gefühl, dass sich die Haut nach dem Sonnenbad, einen Besuch im Schwimmbad oder auch nach einer Fahrt in klimatisierten Bussen, Zügen oder nach einer Flugreise gereizt und trocken anfühlt.
Die Haut verliert bei Wärme durch stärkere Verdunstung und durch trockene Luft in klimatisierten Räumen an Feuchtigkeit. Auch Chlor in Schwimmbädern trocknet die Haut aus. Um den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen, Austrocknen und damit verbundener Faltenbildung oder Hautirritationen vorzubeugen, sind sogenannte Pflanzenwasser sehr zu empfehlen.
Sie können sie direkt auf die Haut sprühen, auch über die Tagespflege oder das Make-up. Sie haben eine ähnliche Wirkung von außen wie Wasser, das Sie trinken, von innen. Pflanzenwasser befeuchten sofort, kühlen und beruhigen.

Inhaltsstoffe wie Aloe Vera befeuchten die Haut, sie beruhigen und regen die hauteigenen Regenerationsprozesse an. Diese "Selbsthilfeprozesse" nutzt die Naturkosmetik. Die Inhaltsstoffe wirken als Impulsgeber, die die Haut anregen, ihre natürliche Schutzfunktion zu aktivieren.
Ausgleichend auf eine sonnenstrapazierte Haut wirken außerdem Antioxidantien, die sogenannte freie Radikale unschädlich machen können. Antioxidativ wirken z.B. weißer Tee, Granatapfelsamenöl, Traubenkernöl, Rooibuschextrakt, Tomatenextrakt oder Madonnenlilie.

Tipp: Gönnen Sie Ihrer Haut im Sommer eine Extraportion Pflege in Form von feuchtigkeitsspendenden Masken, Ampullenkuren oder Samenölkapseln. Sie bringen nicht nur Feuchtigkeit in die Haut, sondern erhöhen auch das Feuchtigkeitsbindevermögen. Es gibt eine reiche Auswahl an Naturkosmetikprodukten mit feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen. Lassen Sie sich in der Apotheke, im Naturkostfachgeschäft oder Reformhaus beraten, welche Pflege zu Ihrem Hauttyp am besten passt. Achten Sie auf das Siegel für "Kontrollierte Naturkosmetik".

Wohldosiert ist Sonne Balsam für Körper und Seele - und mit dem richtigen Sonnenschutz und der richtigen Pflege auch für Ihre Haut!

Der Körper besteht überwiegend aus Wasser. Bei chronischem Flüssigkeitsdefizit wirkt die Haut zunehmend weniger elastisch und kleine Hautfalten kommen zum Vorschein. Ist Ihr Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt, wirkt die Haut prall und gesund. Sie können gar nicht zuviel trinken. Flüssigkeit, die der Körper nicht benötigt, wird umgehend ausgeschieden. Mindestens 2 Liter Flüssigkeit täglich sollten es schon sein. Am besten geeignet sind Mineralwässer oder aber grüner Tee.


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