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Unsere Haut:
Vielfach misshandelt durch Sonnenhunger, falsche Pflege, Alkohol und Nikotin, Fehler in der Ernährung und Umwelteinflüsse sind ihre größten Feinde.
Sie wiegt ca 5 Kilo, hat eine Größe von 1,8 Quadratmetern, ist Schutzhülle, Sinnesorgan und Klimaanlage.
Jugendliches Aussehen: Ubichinon (Q 10) gilt als das „Anti-Aging-Vitamin“
Straffes Bindegewebe: Vitamin C gilt als Zaubermittel für straffes Bindegewebe
Schöne Haut: Vitamin A hilft Fältchen zu mildern und regt die Regeneration der unteren Hautschichten an
Glänzende Haare: dafür sorgt das „Glanzhaarvitamin“ Biotin
Unter den Mineralstoffen und Spurenelementen spielen Magnesium, Zink, Kupfer und Selen eine wichtige Rolle. Wichtig ist, dass Sie zusätzlich mindestens zwei Liter täglich trinken. Am besten kohlensäurearmes Mineralwasser oder Tee. Nur dann kann auch der Stoffwechsel optimal funktionieren.
Heilkräuter in Pflegemitteln für Haut und Haar sind voll im Trend.
Vorsicht bei Allergien!
So gut Pflanzenstoffe der Haut tun, so sollten sich Allergiker vorher von ihrem Arzt beraten lassen, da einige Pflanzen Allergien auslösen können.
Aloe:
In ihren Blättern steckt eine gelartige Flüssigkeit, die bereits Kleopatra als Schönheitsmittel genutzt hat. Sie ist reich an feuchtigkeitsbindenden Kohlenhydraten und enthält Schleimstoffe, Vitamine und Enzyme. Gebundene Feuchtigkeit glättet und beruhigt die Haut. Aloe steckt in vielen Zubereitungen, die Haut und Haar pflegen und schützen.
Brunnenkresse:
Sie wird vor allem in Cremes zum Bleichen von Altersflecken verwendet. Denn in der Pflanze stecken Stoffe, die die unregelmäßige Bildung des Hautfarbstoffs Melanin unterdrücken. Da sie übermäßige Talgbildung reduziert, findet sich der Extrakt auch in Haarpflegemitteln gegen fettiges Haar.
Brennnessel:
Ihre Blätter enthalten Ameisen-, Essig- und Buttersäure sowie Flavonoide, Carotinoide, Vitamine und Mineralsalze. Die Volksheilkunde spricht der Pflanze durchblutungsfördernde, schuppenlösende und die Talgproduktion hemmende Wirkung zu. Extrakte aus Brennnessel finden sich deshalb in Haarwässern zur Pflege der Kopfhaut bei fettigem Haar und Schuppen.
Grüner Tee:
Als grünen Tee bezeichnet man nicht-fermentierten Tee. Er enthält neben Koffein Gerbstoffe und Flavonoide, die als Radikalfänger wirken. Auszüge aus grünem Tee werden in Mittel gegen vorzeitige Hautalterung eingearbeitet.
Kamille:
Beruhigt und wirkt gegen Entzündungen
Auch Kosmetikhersteller schätzen die Heilpflanze wegen ihrer entzündungshemmenden und desinfizierenden Wirkung. Ihre Extrakte sind Bestandteil von After-Sun-Präparaten, Babypflege-Mitteln, Badezusätzen, Handcremes und vielen anderen Produkten, die gereizte und gerötete Haut pflegen und beruhigen sollen. Häufig sind nur die für die Wirkung verantwortlichen Hauptinhaltsstoffe Chamazulen und Bisabolol enthalten.
Hamamelis: Der Extrakt enthält vor allem Gerbstoffe, Flavonoide und ätherisches Öl. Hamamelis beruhigt gereizte Haut, wirkt entzündungshemmend, zusammenziehend, tonisierend und ist deshalb vor allem in Produkten zur Hautreinigung, in Gesichtswässern und Deodorants enthalten. Aber er findet sich auch in pflegenden Cremes.
Mäusedorn: Die Wurzel des Mäusedorns enthält neben ätherischen Ölen und Harzen vor allem Saponine, die entzündungshemmend und gefäßabdichtend wirken. Mäusedorn- Extrakt wird deshalb oft in Produkten gegen rote Äderchen und für Präparate gegen angeschwollene Lider und Tränensäcke verwendet.